Von 1980 bis 1992 waren in Luxemburg viele illegale Rundfunksender in Betrieb. Die Autoritäten tolerierten diese Sender mehr oder weniger. Zweimal wurden Sender von den Behörden dichtgemacht, die juristischen Folgen blieben aber aus. Das luxemburgischsprachige Radio RTL hatte als einziger offizieller Rundfunksender eine Sendegenehmigung. In den Medien wurde bis jetzt noch nicht sehr viel über die damaligen illegalen Rundfunksender berichtet. Auf dieser Seite möchten wir eine detaillierte Dokumentation über die damaligen Radioszene widerspiegeln.
Durch Anklicken von folgendem Link ist ein Interview mit Abbé Gengler zu hören. Ohne Abbé Gengler hätte es mit hoher Wahrscheinlichkeit kein "Radio Grénge Fluesfénkelchen" gegeben. Ohne die Pioniere von "Radio Grénge Fluesfénkelchen" hätte sich die luxemburgische Radioszene mit Sicherheit nicht so entwickelt, wie sie sich entwickelt hat. Abbé Gengler spielt also eine Schlüsselrolle in der Entwicklung der Piratensender in Luxemburg, in der Gestaltung und Ausrichtung des Mediengesetzes von 1991 und über die seit 1993 in Luxemburg legal ansässigen Sender.
Zuletzt aktualisiert am Montag, 03. Mai 2010 um 19:04 Uhr
Am 25. Juli 2009 besuchten die Verantwortlichen von Radio LNW deren Freunde von Radio Aktiv in Echternach. Es wurde über die unglückliche Frequenzzuteilung und die geringe Sendeleistung für Lokalsender in Luxemburg diskutiert. Der RDS-Text konnte nicht am Computer umgestellt werden. Es stellte sich heraus, dass sich eine Lötstelle gelöst hatte. Beim Sender gab es Probleme mit dem sich automatisch ändernden Audio-Pegel. Es wurde ein zusätzlicher Limiter beim Sender eingebaut. Dieser hat eine Pegelanzeige, sodass bei erneutem Auftreten des Problems, die Fehlerquelle eingegrenzt werden kann. Das ganze wurde mit einem Essen beim Chinesen gekrönt.
Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 24. März 2010 um 22:29 Uhr
Viele Zuhörer von Radio LNW bemängeln, dass Radio LNW im Ösling nicht überall gut zu empfangen ist. Laut Gesetzgeber darf die Sendeleistung von lokalen Rundfunksendern 100 Watt ERP nicht überschreiten. Diese Leistung wird in regelmässigen Abständen vom "Institut Luxembourgeois de Régulation" überprüft. Es werden Referenzmessungen an genau definierten Messpunkten durchgeführt. Bei Pegeländerungen an diesen Messpunkten kann rechnerisch die ungefähre Sendeleistung ermittelt werden.
Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 24. März 2010 um 21:53 Uhr
Auf ".dok - den oppene Kanal" wurden 2009 zwei Dokumentarfilme über die Geschichte der luxemburgischen illegalen Rundunksender ausgestrahlt. Edy Krier von Cayenne Productions und Dean Schauls haben recherchiert.
Zuletzt aktualisiert am Montag, 05. April 2010 um 20:48 Uhr
In den letzten Jahren und Monaten sind viele neue Rundfunkfrequenzen für Luxemburg dazugekommen. Diese Frequenzen wurden auf Anfrage von der luxemburgischen Regulierungsbehörde ILR international koordiniert. Es ist ja bestens bekannt, dass viele Sender in Luxemburg durch inländische und ausländische Sender gestört werden. Es ist damit zu rechnen, dass demnächst verschiedene Lokalsender und Regionalsender teilweise bessere Frequenzen erhalten. In den folgenden Tabellen sind die neuen Frequenzen übersichtlich dargestellt.
Zuletzt aktualisiert am Freitag, 05. Juni 2009 um 09:59 Uhr
In Belgien hat der CSA am 17/06/2008 einen neuen Frequenzplan für die Rundfunksender veröffentlicht. Es wird demnächst zu Frequenzänderungen kommen, es werden einige Sender abgeschaltet und es kommen neue hinzu. In letzter Zeit konnte jeder Rundfunkbetreiber in Belgien illegal soviele Sender in Betrieb nehmen, wie er Geld hatte, indem er sich auf die freie Meinungsäusserung berief, aber damit dürfte jetzt Schluss sein. Mal abwarten, ob dies alles reibungslos abläuft und ob sich die Betreiber der verschiedenen belgischen Rundfunkstationen in Zukunft an die vorgeschriebenen Sendeleistungen halten. Viele Gerüchte, dass in der belgischen Radioszene ein Riesenchaos herrschte und absolute Anarchie bestand, wurden im folgenden Dokument vom CSA offiziell bestätigt: Warum ein neuer Frequenzplan? Diese Kandidaten bekamen eine Sendegenehmigung zugeteilt.
Sendeleistungen
Die belgische Ministerin für den Bereich Audio-Video, Fadila Laanan, lässt Kontrollen durchführen, um zu ermitteln, ob alle Betreiber von flämischen Rundfunksendern die vorgeschriebene Sendeleistung nicht überschreiten und somit französischsprachige Sender stören. Ein unabhängiges Institut führt diese Kontrollen im Januar und Februar 2009 durch und sie werden am 15. Februar 2009 beendet sein.
Wenn Überschreitungen der maximal erlaubten Leistungen festgestellt werden, ist dies ein nützliches Argument, um die Gespräche mit ihrem flämischen Homolog Kris Peeters wieder aufzunehmen. Die belgische Ministerin Fadila Laanan will eine bessere Empfangsqualität für die französischsprachigen Rundfunksender erreichen.
Die flämischen Rundfunksenderbetreiber sind vermutlich eher nicht auf Konfrontation aus und sie werden mit hoher Wahrscheinlichkeit die Sendeleistungen vorübergehend herabsetzen, bis die Kontrollaktionen beendet sind, um sie anschliessend wieder auf die gewohnten Pegel zurückzustellen. Als Faustformel gilt, dass die Sendeleistungen in der Regel um den Faktor 10 überschritten werden. Im Januar und Februar 2009 sind die flämischen Rundfunksender also wesentlich schlechter zu empfangen. Ab dem 16. Februar 2009 sind diese Sender aber wieder in gewohnter Qualität zu empfangen.
Tuner.be
In der Suchmaschine von www.tuner.be können sehr schnell und effektiv Frequenzen von privaten belgischen Sendern ermittelt werden.
Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 13. Januar 2009 um 09:18 Uhr
Edy Krier mit seinem Team und Dean Schauls arbeiten an einer mehrteiligen Dokumentationsserie über die Entwicklung der Piratensender zu den heute legalen Sendern, die dann später auf .dok ausgestrahlt wird. Wenn noch irgendjemand Material aus der damaligen Zeit hat, würden wir uns freuen, wenn sie uns das zur Verfügung stellen könnten. Danke im voraus.
1986 - So begann es ...
24. April 1986
Marc Lenoble, der frühere Besitzer von RFM, liess in der Arloner Strasse in Strassen eine Sendeantenne installieren.
7. Juli 1986
Erste offizielle Sendungen auf 100,3 MHz. Anfangs sendete Radio RFM aus einem Haus in der Arlonerstrasse in Strassen.
Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 18. November 2008 um 22:18 Uhr
Edy Krier mit seinem Team und Dean Schauls arbeiten an einer mehrteiligen Dokumentationsserie über die Entwicklung der Piratensender zu den heute legalen Sendern, die dann später auf .dok ausgestrahlt wird. Wenn noch irgendjemand Material aus der damaligen Zeit hat, würden wir uns freuen, wenn sie uns das zur Verfügung stellen könnten. Danke im voraus.
So begann es ...
Radio 104 startete im September 1985 den Sendebetrieb auf 104 MHz in Monnerich. Es war der erste luxemburgischsprachige Sender auf luxemburgischem Territorium, der 24 Stunden am Tag und 7 Tage in der Woche sendete. Später wurde die Frequenz auf 104,1 MHz umgestellt.
Dies ist eines der sehr seltenen Fotos von Radio 104, das 1985 in der 1. Woche nach Sendestart aufgenommen wurde. Links auf dem Foto ist Edy Krier zu sehen.
Photo links: Das ist Dean, derzeit 13 Jahre alt, während einer Live-Sendung im Studio 1 von Radio 104.
Mehr Informationen zu Radio 104 finden Sie auch auf der Seite von Edy Krier, dem damaligen Präsidenten von Radio 104.
Zuletzt aktualisiert am Samstag, 18. April 2009 um 08:44 Uhr
Edy Krier mit seinem Team und Dean Schauls arbeiten an einer mehrteiligen Dokumentationsserie über die Entwicklung der Piratensender zu den heute legalen Sendern, die dann später auf .dok ausgestrahlt wird. Wenn noch irgendjemand Material aus der damaligen Zeit hat, würden wir uns freuen, wenn sie uns das zur Verfügung stellen könnten. Danke im voraus.
1931 - Wie alles begann ...
Diese Seite befindet sich in ständiger Entwicklung. Wir appelieren an alle ehemaligen "Piraten", uns zu kontaktieren, damit wir ausführlich über die Piratensender in Luxemburg berichten können.
Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 06. April 2010 um 01:01 Uhr